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Die Serengeti, in der Sprache der Maasai 'das endlose
Land', erstreckt sich über eine Fläche von etwa 12 600
km² zwischen dem Kraterhochland des Ngorongoro und dem Victoriasee.
Im Norden grenzt sie an die Masai Mara in Kenya, im Süden an
die Ngorongoro Conservation Area. Der Park ist etwa so groß
wie Nordirland. Etwa 3 Millionen Tiere leben hier, von denen die
meisten an der saisonalen Migration teilnehmen.
Der Name Serengeti weckt
in vielen Erinnerungen an Bernhard Grzimek und seinen Sohn Michael,
die eine große Pionierarbeit leisteten zur Erhaltung dieses
Parks. Ihnen gelang es, den Park in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit
zu bringen und die Menschen für die Erhaltung der Natur zu
sensibilisieren.
Die Serengeti gilt als das weitläufigste
Tierreservat der Welt. Sie beherbergt die weltweit größten
wildlebenden Herden von Huftieren. Besonders die Wanderung von etwa
einer Million Streifengnus, Weissbartgnus und Zebras hat den Park
bekannt gemacht. Je nach Jahreszeit kann man dieses Schauspiel in
seinem ganzen Ausmaß genießen. Wann und wo sich genau
der Hauptteil der Herde aus Gnus und Zebras aufhält, kann man
nicht vorhersagen. Aber selbst wenn man den langen Zug der Gnus
verpasst, so hat man doch die Gewissheit, dass man andere, sesshafte
Tierarten zu Gesicht bekommt.
Die grossen Tierwanderungen
Im Januar erreicht die Tierwanderung
die Ebenen der Serengeti, auf denen kurze Gräser wachsen. In
dieser Zeit werden zahlreiche Zebrafohlen geboren.
Im Februar halten sich etwa zwei
Millionen Gnus, 300 000 Zebras, Gazellen, Elenantilopen, Topis und
die ihnen folgenden Raubtiere auf den Ebenen der Serengeti auf.
Jetzt werden die Gnukälber geboren.
Im März beginnen heftige
Regenfälle, so dass die Tiere im April langsam
in den Nordwesten wandern.
Im Mai bietet auch der „Western
Corridor" den Tieren genügend junges Gras. Die Tiere wandern
von den Naabi Hügeln entlang dem Mbalageti Fluss bis zum Grumeti
Fluss. Die Gnus ziehen in langen Marschsäulen durch die bewaldeten
Gebiete.
Mitte Mai bis Ende November: Trockenzeit
Im Juni bewegt sich die Tierwanderung
auf den Ebenen des „Western Corridor". Der vorherrschende
Boden ist „black cotton soil" (Tierse-Boden), ein dunkler,
sehr feinkörniger Boden, der bei Nässe sehr glitschig
und nahezu unbefahrbar wird. Die Tiere überqueren den Grumeti
Fluss, in dem zahlreiche Krokodile bereits auf ihre Beute warten.
Ende der Regenzeit.
Im Juli wandern die meisten Tiere
nun ins Grumeti Gebiet und bewegen sich weiter nordwärts, während
ein kleinerer Teil sich in das Lobo Gebiet begibt. Es ist Winter
und morgens ist es sehr kalt.
Im August erreichen die Tiere
erreichen das Ikorongo Gebiet.
Im September und Oktober haben
die Tiere die kenianische Masai Mara erreicht und halten sich dort
auf, denn dort finden sie immer Wasser. Der Oktober ist der trockenste
Monat in der Serengeti.
Im November wird es Zeit,
in den Süden zurückzukehren. Die Tiere fühlen, dass
es bald wieder regnen und das Gras wachsen wird. So beginnt ein
neuer Zyklus.
Lodges und Hotels in der Serengeti
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