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Der Park liegt am westlichen Ufer des großen
Manyara-Sees unterhalb der Bruchstufe des Rift Valleys. Ausgangsort
ist der kleine Marktflecken Mto wa Mbu. Berühmt geworden ist
der Lake Manyara National Park durch seine Baumlöwen, die man
auch heute noch mit etwas Glück in den Akazien beobachten kann.
Einmalig sind auch die vielen verschiedenen Wasservögel und
Schwärme von Flamingos, die zu bestimmten Jahreszeiten die
Oberfläche des Sees rosa glitzern lassen. Ansonsten gibt es
hauptsächlich Giraffen, Impalas, Elefanten, Flusspferde, Leoparden,
und Paviane zu sehen.
Der Lake Manyara National Park ist mit seinen 330
km² (wovon 200 km² Wasser) verhältnismäßig
klein. Erstaunlich ist aber, welch unterschiedliche Lebensräume
hier Platz finden. Sehr eindrucksvoll sind schon die reichen Grundwasserwälder
am Eingang des Parks. Hier können Sie auch auf Diademmeerkatzen
treffen. Der Süßwasserfluss zum See, wo sich immer Flusspferde
und eine der artenreichsten Vogel Kolonien Ostafrikas beobachten
ließen, hat wegen des stark gestiegenen Wasserspiegels während
des El Nino Effektes seinen Lauf verändert und ist zur Zeit
etwas weniger attraktiv. Zum Schutz der Fauna sind die Seeufer nicht
zugänglich.
Seshalb gilt es hier, mit dem Fernglas auf Entdeckung
zu gehen. An Wasserläufen und in den lichten Akazienwäldern
im Parkinneren begegnen Sie einer Vielfalt von Säugetieren
und Vögeln, wobei Elefanten, Büffel und Giraffen die auffälligsten
sind. Auch die Tiere von Manyara sind wenig scheu und verhalten
sich natürlich. Lohnend ist deshalb immer auch die Zeit, die
Sie bei einer der zahlreichen Paviangrossfamilien verbringen, denn
diese Horden sorgen stets für Unterhaltung, besonders bei Kindern.
Beste Besuchszeit
In der Trockenzeit von Juli bis Oktober ist die beste
Zeit, den Park zu besuchen und große Säugetiere zu sehen,
während die Regenzeit von November bis Juni (wo es trotzdem
nicht jeden Tag regnet) die beste Zeit ist, um Vögel zu beobachten.
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